Englandaustausch
1. März 2016

Frühmorgens um 02:00 Uhr trafen wir uns mit Herrn Hefele und Frau Nicklas an der Realschule, um mit dem Bus zum Münchner Flughafen zu fahren. Um ca. 10:00 Uhr sind wir dann in Manchester angekommen und sofort zur Range High School in Formby gefahren. Dort angekommen hieß uns die Schule mit einem Lunch willkommen, als wir dann fertig gegessen hatten, lernten wir die englischen Austausch-Schüler durch Spiele kennen. Nach den Kennenlern-Aktivitäten hatten wir eine gemeinsame Sportstunde, in der wir Dodgeball spielten. Nach dieser Sportstunde gingen die jeweiligen Schüler mit ihren Austauschpartnern nach Hause.

Philipp Schmid, Nathalie Albrecht, Lisa Hartl

2. März 2016

Am frühen Morgen fuhren wir mit dem Zug in die Schule, dort traf sich ein Teil der Gruppe die ersten 15 Minuten in der Assembly Hall. Eine Lehrerin redete über das Toilettenproblem an der Range High School, und dass sie die Schultoiletten renovierten, wenn die Schüler es schaffen würden, diese sauber zu halten und dort auch nicht zu rauchen. Danach hatten nur die deutschen-Schüler eine spezielle Unterrichtsstunde über die Englische Geschichte, nämlich King Henry VIII. und seine Frauen. Nach dieser Stunde gingen wir in die jeweilige Unterrichtsstunde unseres Austauschpartners, bei uns war es Mathematik. Nachdem wanderten wir mit unseren Partnern zur Zugstation um dort mit dem Zug nach Southport zu fahren, da wir den Bürgermeister besuchten. Da er noch nicht im Haus war, hatten wir etwas Freizeit, viele gingen zu Primark, Starbucks usw. Als der Bürgermeister dann auch endlich im Rathaus war, führte er uns durch die historischen Räume und erzählte uns interessante Begebenheiten. Nebenbei erfuhren wir auch etwas von seinen Pflichten und Aufgaben als Bürgermeister der Stadt. Danach durften wir machen, was wir wollten, also entweder in Southport bleiben oder mit den Lehrern nach Formby zurückfahren. Ich, Jenny und unsere Austauschpartner blieben in Southport zum Bowlen, dort verbrachten wir einige Stunden und natürlich waren wir dann auch hungrig und machten uns auf den Weg zu einem Chicken-Restaurant.

Jennifer Alesi, Lina Botschkarow, Karolin Welzer

3. März 2016

Wir trafen uns Donnerstagmorgen am Bahnsteig von Formby um nach Chester zu fahren. Dort hatten wir eine interessante Stadtführung über die Geschichte Chesters. Wir liefen auf der Stadtmauer entlang und machten Gruppenfotos. Danach hatten wir Freizeit und durften selbst die Stadt erkunden und shoppen gehen. Daraufhin fuhren wir mit dem Zug zurück nach Formby und wurden am Bahnsteig von unseren Austauschpartnern abgeholt. Nun hatten wir noch ungefähr zwei Stunden Zeit bis zum Abendessen. Nach dem Essen ging ich mit Nathalie, Jess, Anna, Evie, Melina, Alia, Lisa, Emma und Anna zum Bowling nach Southport.

Teresa Sulzer

4. März 2016

Bevor wir das Albert-Dock-Museum besuchten, hatten wir noch ein bisschen Freizeit und gingen in das Liverpool One, ein großes Einkaufszentrum in Liverpool, und wir waren auch im Liverpool Fanshop. Danach haben wir im Museum eine Ausstellung der Titanic besucht, wo wir ein Modell der Titanic betrachteten. In einem Unterrichtsraum hatten wir etwas über die Sklaverei in Amerika gelernt, dazu hatte jede Gruppe, bestehend aus 4-6 Personen, ein paar Texte und Gegenstände vor sich liegen. Jede Gruppe musste über die Gegenstände etwas herausfinden und dies am Ende in Englisch vortragen. Dann konnten wir uns entscheiden, ob wir ins Beatles Museum gehen oder im Albert-Dock-Museum bleiben wollten. Wir haben uns fürs Beatles-Museum entschieden, aber einige blieben im Albert-Dock-Museum.
Wir bekamen ein Headset und gingen durchs Museum. Jedes Abteil hatte eine bestimmte Nummer, die wir in unser Headset eingeben mussten. So erklärte uns jemand über die Kopfhörer Wissenswertes über die Beatles. Viel wurde dort nachgebaut, wie zum Beispiel eine Bühne mit den Beatles, die gerade sangen. Auch konnte man die vielen Platten sehen, die sie produziert hatten. In einem Schaukasten ist auch die Brille von John Lennon ausgestellt sowie sein Anzug. Als wir fertig waren, kauften wir uns noch einen Cookie. Als Letztes fuhren wir mit dem Zug wieder nach Hause nach Formby, wo unsere Austauschpartner auf uns warteten.

Alexander Laschinger
5. März 2016

Am Samstagvormittag fuhren ich, Georgia (meine Partnerin), Grace (ihre Schwester) und ihre Mutter Alison zu Georgias Pferd Teddy. Wir machten einen Ausritt in den Wald hinter Formby, bei dem immer abwechselnd Georgia und ich oben saßen. Zurück ritten wir durch die Victoria Road, der Straße, wo all die Reichen ihre Häuser haben. Dort sah ich auch das Haus von Steven Gerald, einem ehemaligen Spieler von Liverpool. Wieder zu Hause gab es Thunfisch und Schinkensandwiches. Danach brachen wir gleich zum Strand auf. Georgias Hund Skye nahmen wir mit. Am Strand angekommen, ließen wir sie von der Leine und kletterten die riesigen Sanddünenhügel hinauf, bis wir zum Meer kamen. Dort machten wir viele Fotos. Am Abend gingen wir in einer Pizzeria essen.

Katrin Stahl

...endlich Samstag - ich konnte ausschlafen! Nachdem ich mich fertig gemacht hatte, nahmen wir ein großes Geburtstagsfrühstück ein, denn meine Gastmutter hatte Geburtstag. Spontan entschlossen wir uns zum Strand von Crosby zu fahren, um dort die gusseisernen Figuren zu betrachten, die man sehr gut sehen konnte, weil Ebbe war. Noch vor dem Mittagessen gingen Kim -also meine Austauschpartnerin- und ich ins Zentrum von Freshfield, wo wir wohnten und kauften für den bevorstehenden Muttertag noch Geschenke. Am Nachmittag fuhren wir wieder nach Crosby um uns dort mit Lisa, Antonia, Katrin und Sophie mit ihren Partnern zum Bowlen zu treffen. Schnell stand der Sieger fest, sodass wir dann noch Zeit hatten, um shoppen zu gehen. Als wir dann unser Geld ausgegeben hatten, fuhren meine Austauschpartnerin und ich noch mit Antonia und Lauren nach Hause, wo wir dann bis 23.00 Uhr den Abend verbracht hatten. Daheim angekommen fielen wir müde ins Bett.

Franziska Lichtl

Das Wochenende wurde bei den Gastfamilien verbracht. Ich zum Beispiel bin am Samstag mit meiner Gastfamilie zu einem Berg namens „Moel Famau“ in Wales gefahren und wir waren dort Bergsteigen. Auf dem Gipfel steht die Ruine eines alten Turmes. Der Aufstieg hat zwischen ½ und 1 Stunde gedauert, auf dem Turm haben wir dann unser Lunchpaket vernichtet, uns ein bisschen unterhalten und da in Wales viel Schnee lag, hat Lina (kleine Schwester meiner Gastpartnerin Ava) einen Schneemann gebaut. Ratet mal, wer am meisten Schnee gegessen hat? Es war nicht Lina, sondern Ruby (große Schwester von Ava). Sie hat gesagt, dass sie Schnee liebt und da es in Liverpool so gut wie nie schneit, hat sie das ausgenutzt. Am Abend haben wir uns dann „Harry Potter and the Deathly Hollows, Part 2“ angesehen (jeder aus der Familie ist nämlich ein riesiger Harry Potter Fan).

Korbinian Bartko
6. März 2016

Am Wochenende hatten wir freie Zeit mit den Gastfamilien. Wir berichten aus drei verschiedenen Familien. Da am Sonntag Muttertag war, aßen wir gemütlich Frühstück (Toast mit Speck) und danach genossen wir einfach einmal den freien Tag. So gegen 14 Uhr fuhren wir mit dem Zug nach Liverpool um dort ein paar Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Zuerst schlenderten wir durch die Stadt und danach gingen wir auf den Radioturm. Auf einer Höhe von 133 Metern konnte man ganz Liverpool überblicken. Danach besichtigten wir noch den "Albert Dock" und das "Museum of Liverpool". Um 18 Uhr kamen wir wieder nach Hause und ließen den Tag ausklingen.

Lisa Martin

Bei uns gab es ein traditionelles Frühstück und danach sind wir mit den Fahrrädern auf eine Wiese gefahren um dort Eichhörnchen zu beobachten. Später waren wir noch in Southport beim Shoppen.

Sophie Schantl

Wir standen in der Früh auf und machten uns fertig. Danach fuhren wir eine halbe Stunde zum Strand und dort sahen wir gusseiserne Figuren im Sand. Manche von ihnen waren mehr mit Sand überhäuft, manche weniger. Sie zeigen, wie hoch der Sand in den letzten Jahren gestiegen ist. Gegen Abend fuhren wir zu einem Restaurant und aßen eine Spezialität, sie lautet „Yorkshire Pudding“. Das ist ein Gebäck, das in der englischen Küche als Beilage zu Steak, Roastbeef und anderen gebratenen Fleischgerichten gereicht wird. Der Tag ging schnell vorbei und ich werde ihn nicht vergessen.

Antonia Hölzl

7. März 2016

Nachdem wir in der Range Highschool angekommen waren, sind wir mit dem Bus und unseren Austauschpartnern nach Liverpool in das Anfield Stadium gefahren. Dieses Stadium wird momentan vergrößert, da es zu wenige Plätze für die Fans des LFC besitzt. Nach dieser Besichtigung sind wir in das LFC Museum gegangen. Dort konnte man einige Pokale, die der Verein gewonnen hatte, und die Trikots berühmter Spieler, die einmal bei diesem Verein gespielt haben, besichtigen. Neben dem Museum war der Fanshop des LFC, dort konnte man viele Trikots und andere Sachen des LFC kaufen. Anschließend besuchten wir die größere der zwei Kathedralen in Liverpool. Sie ist die fünftgrößte der Welt und der Architekt hat neben der Kathedrale auch noch die rote Telefonzelle, welche typisch für England ist, gestaltet. Zu dieser Zeit war er gerade einmal 22 Jahre alt! Am Ende des Tages war noch die Abschlussparty in der Range Highschool. Alle hatten viel Spaß zusammen und die Musik sorgte für eine super Stimmung.

Oliver Berger, Alexander Buchs, Benedikt Forster

8. März 2016

In der Früh haben wir uns an der Zugstation getroffen und dann ging es los Wir sind erst nach Liverpool gefahren und dann in den Zug nach London umgestiegen.
Dort haben wir erst einmal unser Gepäck abgegeben und sind dann mit der U-Bahn zum Tower of London und zur Tower Bridge und von da aus zu den Houses of Parliament, Big Ben und Westminster Abbey gefahren. Dann haben wir noch einen Park, den Buckinghampalace (ja, die Queen war da) und einiges mehr gesehen.

Als wir dann fertig waren, sind wir zurück zum Bahnhof, haben das Gepäck geholt und sind (wieder per U-Bahn) zum Flughafen gefahren. Dort haben wir noch ein bisschen Shopping-Zeit bekommen und Felix Tasche wurde wegen eines Brotaufstriches, den die Kontrolleure anscheinend für Sprengstoff oder so etwas hielten, durchsucht. Das hat vielleicht gedauert. Der Rest verlief aber relativ gut. Mit vielen Eindrücken im Gedächtnis und müde von der straff durchgeplanten Woche verweilten wir im Flugzeug und im Bus, bis wir gegen 00.30 Uhr in Neutraubling von unseren Eltern abgeholt wurden. Herzlichen Dank von uns allen an Herrn Hefele und Frau Nicklas für den tollen Englandaufenthalt!

Tim Förster