Erkrankung / Befr.

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Entschuldigung wegen Krankheit / Antrag auf Unterrichtsbefreiung

Anmerkung: Das Formular kann auch am PC ausgefüllt und dann erst ausgedruckt werden.

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Erkrankungen

Ist eine Schülerin oder ein Schüler aus zwingenden Gründen verhindert, am Unterricht oder an einer sonstigen verbindlichen Schulveranstaltung teilzunehmen, so ist die Schule am Tage der Erkrankung durch einen Erziehungsberechtigten bis 8.00 Uhr telefonisch (09401 881928-0) oder per Fax (09401 881928-28) zu verständigen. Eine zusätzliche schriftliche Mitteilung ist innerhalb von zwei Tagen nachzureichen.

Um vor allem den berufstätigen Eltern eine bessere Möglichkeit zu geben, ihre kranken Kinder rechtzeitig zu entschuldigen, können Sie Ihre Nachricht auf unserem Anrufbeantworter auch außerhalb der Dienstzeiten übermitteln.

Wenn morgens das unentschuldigte Fehlen eines Schülers festgestellt wird, dann ist die Schule verpflichtet, telefonisch zu Hause nachzufragen. Hat die Schule hierbei keinen Erfolg, ist sie gehalten die Polizei um Hilfe zu bitten! Bitte entlasten Sie unsere Sekretärinen von telefonischen Nachforschungen, indem Sie rechtzeitig das Fernbleiben Ihres Kindes mitteilen.

Bei Erkrankung von mehr als drei Unterrichtstagen kann die Schule die Vorlage eines ärztlichen Zeugnisses verlangen.

Häufen sich krankheitsbedingte Schulversäumnisse oder bestehen an der Erkrankung Zweifel, kann die Schule die Vorlage eines ärztlichen oder schulärztlichen Zeugnisses verlangen. Wird das Zeugnis nicht vorgelegt, so gilt das Fernbleiben als unentschuldigt.

Der genaue Wortlaut dieser Bestimmung kann in der RSO § 39 nachgelesen werden.

Versäumt eine Schülerin oder ein Schüler ohne ausreichende Entschuldigung einen angekündigten Leistungsnachweis [...], so wird die Note 6 erteilt.

Nach Beginn der Leistungserhebung können gesundheitliche Gründe der Schülerin oder des Schülers, denen zufolge der Leistungsnachweis nicht gewertet werden soll, in der Regel nicht mehr anerkannt werden.

Der genaue Wortlaut dieser Bestimmung kann in der RSO § 53 bzw. §76  nachgelesen werden.

 

Unterrichtsbefreiungen

Auch in  den vergangenen Jahren fielen häufig Gesuche um Unterrichtsbefreiungen wegen eines Arztbesuches an. Dadurch wurde wertvolle Unterrichtszeit versäumt. Aus diesem Grunde bitten wir Sie, Arztbesuche grundsätzlich nachmittags durchführen zu lassen.

Wenn vorhersehbare Unterrichtsbefreiungen anfallen, wie z.B. wegen Vorstellungsgesprächen u.ä., geben Sie bitte Ihrem Kind spätestens am Vortag eine schriftliche Entschuldigung mit. Werden solche Entschuldigungen nicht vorgelegt, müssen im Sekretariat telefonische Rückfragen erfolgen, die zeit- und kostenintensiv sind.

Um eine Befreiungen vom Unterricht zu erhalten wendet sich Ihr Kind an den Klassenleiter oder die Schulleitung.

Erkrankt ein Schüler kurzfristig im Laufe eines Schultages und möchte er sich befreien lassen, so wendet er sich zunächst an das Sekretariat. Nur wenn das Sekretariat die Erziehungsberechtigten telefonisch erreicht und diese zustimmen, kann der Schüler nach Hause entlassen werden.

Befreiung vom Sportunterricht

Grundsätzlich muss jeder Schüler den Kontakt mit seiner Sportlehrkraft aufnehmen und eine schriftliche Entschuldigung bzw. ein ärztliches Attest vorlegen. Der Schüler muss grundsätzlich trotz Sportbefreiung den Sportunterricht besuchen.

Ausnahme:

Bei längerfristiger, vom Arzt attestierter Sportbefreiung ab 3 Wochen muss der Schüler nicht am Sportunterricht teilnehmen, falls der Unterricht in der 1./2., 5./6. Stunde oder am Nachmittag stattfindet und die Eltern schriftlich erklären, dass die Schüler rechtzeitig zum weiteren Fachunterricht gebracht bzw. vom Fachunterricht abgeholt werden. Im Einzelfall entscheidet die Sportlehrkraft über die genaue Verfahrensweise.

Anmerkungen

Immer wieder ersuchen Eltern vor den Ferien, vor allem am Schluss des Schuljahres, um Beurlaubung für ihre Kinder für einen oder mehrere Tage. Solche Ansuchen stören den Schulbetrieb empfindlich und benachteiligen alle, die sich an Termine halten. Diese Anträge können grundsätzlich nicht genehmigt werden. Rechtslage und Rechtssprechung sind eindeutig: „Der Unterricht hat Vorrang vor dem Erholungsbedürfnis und dem Wunsch, günstigere Urlaubsangebote nutzen zu können.“ Wenn Eltern Kinder ohne Genehmigung der Schule selbst „beurlauben“, verstoßen sie gegen das BayEUG. Wir wurden von polizeilicher Seite bereits zur Stellungnahme aufgefordert, wenn bei Kontrollen z. B. auf Flughäfen oder bei Konzerten schulpflichtige Jugendliche angetroffen wurden. Wir erreichen wenig in der Erziehung zu Ehrlichkeit, Vertrauen und Gemeinschaft, wenn Eltern bedenkenlos Entschuldigungen wegen angeblicher Krankheit unterschreiben, weil die Familie vorzeitig verreisen will.