Organspende macht Schule

Vortrag von Prof. Dr. Hirt an der Staatlichen Realschule Neutraubling


1150 Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe der Staatlichen Realschule Neutraubling hörten mit großem Interesse einen Vortrag zum Thema "Organspende und Organtransplantation". Organspende ist ein Thema, das alle betrifft und die Thematik ist zudem in den Lehrplänen der Fächer Biologie, Religionslehre und Ethik verankert.

Für diesen Vortrag hatten bereits zum 5. Mal Elisabeth Werkmann und Helmut Träger von der Staatlichen Realschule Neutraubling Herrn Professor Dr. med. Hirt, Oberarzt für Herzchirurgie am Universitätsklinikum Regensburg, gewinnen können, der darüber hinaus auch Referent bei zwei Lehrerfortbildungen an der RS Neutraubling zu diesem Thema war.

Die Organspende ermöglicht die Organtransplantation. Niere, Leber, Herz, Lunge und Dünndarm können von einem verstorbenen Spender auf einen Patienten übertragen werden. Damit Organe nach dem Tod entnommen werden können, müssen gemäß dem Transplantationsgesetz zwei Voraussetzungen erfüllt sein: Es muss eine Zustimmung vorliegen und der Tod muss eindeutig festgestellt sein.

Durch eine Organspende gelingt es, schwer kranken Menschen zu helfen, deren eigene Organe versagen – etwa durch einen Unfall oder eine Krankheit. Die Transplantation ist oft die einzige Möglichkeit, die ihr Leben noch retten kann oder deren Lebensqualität verbessert. Denn, so berichtete Prof. Dr. Hirt aus eigener Erfahrung, die Alternative zur Organtransplantation sei für viele Patienten mehr ein Zustand des Vegetierens als ein aktives Leben. Täglich sterben viele, weil für sie nicht rechtzeitig ein passendes Organ vorhanden ist. Es herrscht ein Mangel an verfügbaren Organen.

Herrn Professor Dr. med. Stephan Hirth gelang es, die Schülerinnen und Schüler für das Thema "Organtransplantation und Organspende" zu sensibilisieren und deutlich zu machen, dass es wichtig ist, sich mit dem Thema Organspende auseinanderzusetzen, um eine persönliche Entscheidung zu treffen. Diese sollte dokumentiert werden in einem Organspendeausweis, den man in seinem Geldbeutel oder der Brieftasche mit sich trägt.

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