Erasmus+ – unsere Lehrer im Ausland

Im Antragsjahr 2018/19 beteiligten wir uns wieder am EU-Programm Erasmus + KA1 und stellten einen Antrag mit dem Projekt: "Gemeinsam auf Europa zu - wir erweitern den Radius".

Die Teilnehmer, Fr. Bruckmüller, Fr. Cabarth, H. Kerscher, Fr. Maiterth, H. Reisinger, Fr. Werkmann und Fr. Schafbauer besuchen verschiedene Fortbildungsmaßnahmen in unterschiedlichen Ländern.

Vier der Teilnehmer – sie reisten in den Sommer- und Herbstferien - haben ihre Fortbildung bereits abgeschlossen. Ihre Ziele waren Exeter und Torquay/Großbritannien, Dublin/Irland und Bologna/Italien. Im Folgenden geben sie uns Eindrücke ihrer Auslandsaufenthalte.

In den letzten Sommerferien besuchte ich die TIS Sprachschule in der kleinen Stadt Torquay, die in der Grafschaft Devon in Südengland liegt. Der Englischunterricht, der in kleineren Gruppen stattfand, war sehr interessant. Meine Mitschüler kamen aus der ganzen Welt, z.B. aus der Schweiz, Frankreich, China, Japan oder sogar aus dem Oman. Neben der Vertiefung der englischen Grammatik wurden von der Sprachschule verschiedene Aktivitäten angeboten, um die Gegend bzw. die Einheimischen näher kennenzulernen. Es war eine gelungene Fortbildung und eine schöne Zeit in Torquay.


(Karin Bruckmüller)

 Bruckmüller 2 webDie Kursteilnehmer von Karin Bruckmüller

Bruckmüller 1 webAlle Teilnehmer die am Freitag die Schule verließen

„Wenn jemand fragt, wohin du gehst, sag nach Bologna. Bologna meine Stadt….“
Diesen Song von Wanda musst ich im Ohr gehabt haben, als ich mich spontan entschied, an einem Italienisch-Sprachkurs in Bologna, einer Stadt in Oberitalien mit knapp 400 000 Einwohnern, teilzunehmen. Meine Sprachschule, das Centro Koine´, lag mitten in der quirligen Altstadt, ganz nahe beim Studentenviertel. Jeden Morgen erfolgte hier ein Verkehrskollaps. Ich kämpfte mich mit einem Fahrrad ins Zentrum vor, immer auf der Flucht vor den Stadtbussen, die gnadenlos hupten, wenn man nicht schnell genug an den Seitenstreifen wechselte. Im Centro Koine` erwarteten mich meine Kursteilnehmer, die Holländerin Fin, James, ein Student aus Australien, Isabell aus London und der Ägypter Giovanni. Unser Kurs startete täglich um 9:00 mit Grammatik, welche uns zunächst der gemütliche Massimo näherbrachte. Leider erkrankte er und daraufhin übernahm die Direktorin Seraphina, eine Römerin, den Kurs und vermittelte uns grammatikalische Strukturen wortreich und temperamentvoll. Ihre Ausführungen unterstrich sie ausdrucksstark mit großen Gesten und lauter Stimme, wobei sie auch gelegentlich auf den Boden stampfte, um allem Nachdruck zu verleihen. Nach zwei Stunden hatten wir uns den Cappuccino in der Bar redlich verdient. Danach folgte eine lockere Konversationsübung mit der jungen, stets schick gekleideten Jolanda, die gerade ihr Studium beendet hatte. Um 13:00 Uhr war der Sprachkurs zu Ende und nun war Zeit, die Stadt zu erkunden. Ausgestattet mit vielen Tipps von Jolanda (welche Bars und Lokale man im Studentenviertel unbedingt besuchen sollte) und Seraphina (welche Museen besonders sehenswert wären) interessierte ich mich für die zahlreichen Kirchen in Bologna, die bedeutende Kunstwerke beinhalten. Besonders beeindruckt war ich auch von dem Museo d’Arte Moderna di Bologna, kurz MAMbo genannt, welches eine große Vielzahl an Werken des bekannten Künstlers Giorgio Morandi präsentierte.
Leider ging die Woche in Bologna viel zu schnell vorüber. Ich habe mich ausgiebig mit italienischer Kunst und Kultur beschäftigt und dank Seraphina auch meine Sprachkenntnisse deutlich verbessert. Bologna war eine gute Wahl, hier hat mir sehr gut gefallen.

(Karin Cabarth)

 Cabarth 1 webKarin Cabarth vor dem Centro Koine` in Bologna

Erasmus Plus Week in Dublin, Ireland, 27th October to 2nd November 2018

This fall I went on a one week teachers` training with the Eramsus Plus Programme to Ireland, Dublin and I definitely enjoyed it very much!
The language school I went to is called "Alpha College of English" and is situated in the middle of the city centre. It is a nice old buliding with a well sorted students`s library, well equipped classrooms and a nice little kitchen where students can enjoy a cup of tea during breaks. The lessons I attended in the morning were very interesting and the friendly teachers made us talk a lot in English. In my course there were teachers from all over Europe e.g. colleagues from Spain, France, Sweden and Portugal, so the only language we could communicate with was English and this was a very important advantage for our daily language practice.
After our morning lessons we were free off to explore Dublin city and there are indeed numerous places to go to:
Dublin is a nice capital. It has around one million habitants but it still is not a rushing city. It has a bit of calmness around with all the beautiful buidings and the river Liffey in the middle.
Trinity College is the ancient and mysterious university with a very famous library with its centrepiece, the Book of Kells which dates from the 8th century and is the world`s most famous medieval manuscript. It`s Ireland`s greatest cultural treasure.
There are lots of pubs in the Temple Bar District where you can drink and party the whole night . It´s always busy and cosy with an amazing environment. My favourite pub was the "Porterhouse" because there is very nice live music and you can also have lunch or dinner there and of course a good chat. Grabbing a pint of Guiness with friends after class is just great.
Next to the pubs you can also visit all kinds of museums - they are free by the way! - , Phoenix Park, Guiness Factory Storehouse, Jameson Whiskey Distillery, St Stephen Green Park and the impressing churches St Patrick and Christ Church. If you want to go shopping I recommend to you Grafton Road with the expensive shops as for example the popular Brown Thomas Department Store or O`Connell Street with all kinds of brands.
Overall the Erasmus programme was a fantastic experience which I shall never forget. So I can really recommend spending an Erasmus week in Ireland .I enjoyed it very much and going to school again as a student in a foreign country is so much fun and you can really improve your English skills and get to know new methods for your own lessons in class. I can definitely recommend Alpha College and Dublin as a city.
Last but not least I would like to express my gratitude to my colleague Ms Schafbauer who made this Erasmus programme possible for me. Thank you so much!!!


(Elisabeth Werkmann)

 Werkmann 1 webDublin bei Nacht

Werkmann 2 webElisabeth Werkmann in Dublin

Meine Erasmus+ Fortbildung als Teil des Projekts "Gemeinsam auf Europa zu - wir erweitern den Radius" hat meine Erwartungen noch übertroffen.
Ich konnte in dem sehr gut organisierten Sprachkurs im Globe English Center in Exeter (England) in einer Kleingruppe (4 Schüler) mit ausgezeichneten Lehrern, die es verstanden auf die einzelnen Schüler einzugehen, meine Kenntnisse der englischen Sprache vertiefen und zudem in organisierten Unternehmungen am Nachmittag meine Sprechfertigkeit in die Praxis umsetzen.
Da die Schüler am Globe English Center und auch speziell in meiner Gruppe aus unterschiedlichen Herkunftsländern stammen, bekam ich darüber hinaus einen Einblick in die Lebensweise von Menschen mit anderem Hintergrund sowohl kulturell als auch sozial.
Die Teilnahme an dem Projekt war eine bereichernde Erfahrung, die ich nur weiterempfehlen kann.


(Sissi Maiterth)

Maiterth 1 webSissi Maiterth vor dem Globe English Centre