Mobilitätsprojekt Erasmus+ Schulbildung

Erasmus web

In den Herbstferien besuchte die zweite Gruppe von Lehrerinnen und Lehrern, die an unserem Erasmus+Programm teilnehmen, Fortbildungen im Ausland.

Sie waren an folgenden Orten: Frau Cabarth in Mailand/Italien, Frau Diekmann und Herr Diekmann in Dénia/Spanien, Frau Hofer und Frau Langer in Málaga/Spanien und Frau Werkmann in Valetta/Malta.

Ihre durchwegs sehr positiven Erfahrungen schildern sie in den nachfolgenden Teilnehmerberichten.

Italienischkurs an der Scuola Leonardo da Vinci in Mailand

Erasmus 1 webFrau Cabarths täglicher Schulweg„Namaste“, „morn, morn“, „merhaba“, „dag“ und endlich ein „ciao“! Ein Inder, ein Niederländer, zwei türkische Studentinnen und eine Norwegerin begrüßten mich fröhlich. Gemeinsam nahmen wir, eine bunt gemischte Gruppe, an der Scuola Leonardo da Vinci in Mailand an einem Italienisch-Kurs teil.
Roberto, ein gemütlicher sympathischer Italiener, leitete unsere „lezione“. Jeden Tag starteten wir um 9:00 mit Grammatikübungen. Danach folgte ein Konversationskurs und nachmittags eroberten wir die Stadt.
Milano, mit 1,3 Millionen die zweitgrößte Stadt Italiens, ist eine wichtige Messestadt, beherbergt jedoch auch unzählige Kunstschätze von hohem Rang wie beispielsweise das „Abendmahl“, ein Fresco von Leonardo da Vinci, der selbst viele Jahre in Mailand lebte. Wir besuchten die Brera, ein bekanntes Museum, und bestiegen das Dach des Domes.
Leider ging die Woche in Milano viel zu schnell vorüber. Ich habe im Italienischkurs Menschen mit unterschiedlichster Nationalität kennengelernt, mich ausgiebig mit italienischer Kunst und Kultur beschäftigt und dank Roberto auch meine Sprachkenntnisse verbessert. Milano ist eine tolle Stadt. Mein täglicher Schulweg führte mich stets am wunderbaren, weiß in der Sonne glitzernden Duomo vorbei, so eine Kulisse habe ich auf meinem normalen Schulweg von Barbing nach Neutraubling nicht.

Karin Cabarth
Scuola Leonardo da Vinci in Mailand


 Eramus + -Fortbildung in Dénia (Spanien)

Erasmus 2 webFrau Diekmann vor der escuela tlcdéniaIn den Herbstferien konnten wir in der Nähe von Valencia in der Sprachenschule tlc dénia languages einen sehr gut organisierten, professionellen Kurs für Spanisch besuchen. Als Anfänger waren wir schon nach einem Tag Unterricht in der Lage, in dem reizvollen Städtchen Denía, von der Unesco zur kreativen Stadt der Gastronomie ernannt, kulinarische Köstlichkeiten in fremder Sprache zu bestellen. An den Nachmittagen und Abenden gewannen wir einen Einblick in Kultur und Geographie der Costa Blanca. Gleichzeitig setzten wir unsere neu erworbenen Spanischkenntnisse in die Praxis um. In den Pausen und während eines gemeinsamen Ausflugs tauschten wir uns mit anderen Kursteilnehmern aus Europa, USA und Kanada aus. Die Teilnahme an einer Erasmus+-Fortbildung empfehlen wir gerne weiter.

Nicola und Jo Diekmann

Por que quieres estudiar español? Warum möchtest du Spanisch lernen? – So steht es in großen Lettern an der Wand eines Klassenraums der Sprachenschule in Malaga.

Erasmus 3 webFrau Hofer bei der Stadtführung in Málaga

Erasmus 4 webFrau Langer in der escuela CervantesIn den Herbstferien waren wir als Erasmus–Tandem in Spanien unterwegs. An der Südküste Spaniens im wunderschönen Andalusien liegt die Hafenstadt Malaga. Nicht von ungefähr haben sich hier etliche Sprachenschulen angesiedelt. So auch die Escuela Cervantes, an welcher wir eine Woche lang unsere Sprachkenntnisse vertiefen und erweitern durften. Unsere Mitschüler kamen aus unterschiedlichen Richtungen: Nicolas - ein Tanzlehrer aus Frankreich, Marnix und Paul – zwei Studenten aus La Haya (Den Haag), Chloe aus den USA, Signe aus Kopenhagen und Markus aus Norwegen. Es war interessant zu sehen, welche kulturellen Unterschiede es in den verschiedenen Ländern zum Beispiel in Bezug auf das Empfinden von Höflichkeit gibt. So wurde beispielsweise thematisiert, was die erwartete Reaktion auf Einladungen ist oder welche Nuancen es bei der Antwort auf die einfache Frage ?Que tal? (Wie geht`s?) gibt. In der Schule wurde in verschiedenen Gruppen auf unterschiedlichen Niveaus unterrichtet. Neben einer Schülergruppe aus der Realschule Vilsbiburg waren auch Engländer, Iren, Finnen und Asiaten dort. So bunt gemischt wie die Nationalitäten waren auch Alter und Beweggründe für das Erlernen der Sprache. So gab es neben uns auch weitere Lehrkräfte wie zum Beispiel Orla aus England. Auch andere Personen schlüpften aus beruflichen Gründen in die Rolle der Schüler, viele hatten aber auch persönliche Gründe wie zukünftige Auswanderer, die sich sprachlich auf die neue Heimat vorbereiten wollten oder solche, die sich gern im Urlaub in der Landessprache verständigen können wollen. Für uns war es eine bereichernde Erfahrung, wieder einmal auf der anderen Seite des Pults zu sitzen und Unterricht aus der Sicht des Schülers zu erleben. Interessant war auch zu sehen, dass im spanischen Schulablauf sehr viel Wert auf der Einhaltung von Regeln - vor allem auf Pünktlichkeit - gelegt wird. Auf jeden Fall ist das Erlernen einer Sprache ein Gewinn. Unsere neu gewonnenen Kenntnisse konnten wir bei nachmittäglichen Kulturexkursionen anwenden.
Zusammenfassend können wir sagen, dass unsere Fortbildungsreise in vielerlei Hinsicht gewinnbringend für uns war und schließen mit den Worten
!Hasta luego, España!


Doris Hofer und Claudia Langer

Erasmus Plus on the island of Malta

Erasmus 5 webFrau Werkmann vor der Easy School of LanguagesErasmus Plus opens doors to teachers  who want to spend some time in a foreign country.  So once again I took the chance and spent one week on the beautiful island of Malta to improve my language skills.
 I attended a course in the reputable Easy Language School in the island`s capital Valetta in the autumn break. This school is a professional language school for students from all over the world and very well organised. It offers flexible courses of varying lenghts and courses suited to individual needs, for instance English for teachers or businessmen. They also have different facilities for staying at host families or in modern appartments.
On the one hand I took part in those profitable lessons and on the other hand I enjoyed meeting teachers from other European countries, interacting with them and exchanging experiences. Moreover Valetta - and the Easy School is right in the city centre! - is a very pretty hotspot with a fascinating rich history,  marvellous squares and impressing churches. As the weather was perfectly hot that week we were able to sit outside until late in the night, enjoying the yummy Maltese food and the tasteful wine. So I had a week of summer at the end of October - unbelievable!
What is very special on this little Mediterranean island is that they have two official langages: English -as the British had ruled Malta for many years- and Maltese which is a mixture of Italian, Arabian and English, very special indeed and very hard to understand for foreigners.
Apart from the trendy capital Valetta there are many more destinations on Malta to got to as for instance hidden romantic beaches and scenic views from the numerous hills or just soaking in the sunshine outside these picturesque little villages. The possibilities are really endless: So don`t hesitate, travel to Malta and explore this jewel in the Mediterranean Sea - and improve your English at the same time. Gorgeous!
Thank you to my fantastic colleague Anna Schafbauer who made this Erasmus week possible for me.

Elisabeth Werkmann